Menu

Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Informationen zum Aufenthalt

Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Stationen der Medizinischen Klinik Soltau und den Aufenthalt.

Station 1A Intensiv

Die Station 1A am Standort Soltau des Heidekreis-Klinikums ist auf die Versorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten spezialisiert.

Der stationäre Aufenthalt

Auf der Intensivstation 1A stehen insgesamt 14 Betten, davon Einbett- und Zweibettzimmer zur Verfügung. Sichtschutzwände gewährleisten die Privatsphäre von Patientin oder Patient in dieser besonderen Situation.

Hier auf der 1A betreuen wir schwerpunktmäßig Menschen mit kardiologischen Symptomen, also Herzpatienten, und Menschen nach Schlaganfällen. Und natürlich sind Patienten und Patientinnen bei uns, die aus anderen Gründen eine sichere Begleitung brauchen.

Auf der Intensivstation ist es wichtig, alle Räume gezielt medizinisch zu nutzen. Daher sind die Möglichkeiten, persönliche Gegenstände zu verwahren, auf der Station begrenzt. Bringen Sie bitte deswegen nur die nötigsten Dinge mit wie z. B. Hygieneartikel, Brille, Hörgeräte, Prothesen oder Hausschuhe.

Weitere Informationen rund um einen Aufenthalt im Heidekreis-Klinikum sowie eine hilfreiche Checkliste finden Sie hier.

Versorgung und Betreuung

Wenn Sie eine Intensivstation betreten, werden Ihnen vermutlich die vielen elektronischen Instrumente, Kabel und Schläuche auffallen und auch ungewohnte Geräusche vernehmbar sein. Ja, wir sind hier spezialisiert auf die Versorgung und Behandlung schwerstkranker Menschen und verwenden eine Vielzahl technischer Geräte. Diese helfen uns dabei, die Kranken stabil zu halten und ihre Genesung zu ermöglichen – manchmal sogar durch aktive Lebenserhaltungsmaßnahmen wie z. B. eine künstliche Beatmung. Hierzu stehen in Soltau acht Beatmungsplätze zur Verfügung.

Neben jeder Patientin/ jedem Patienten finden Sie deshalb einen Monitor mit einer Vielzahl von Kurven und Parametern. Das ist hier normal. Denn die meisten unserer Patientinnen und Patienten bedürfen ständiger Kontrolle und Betreuung durch unsere besonders ausgebildeten Intensiv-Pflegerinnen und -Pfleger. Die Signale und Zahlen erlauben uns, Ihre Angehörigen optimal zu überwachen und rechtzeitig zu reagieren. Daher laufen zum Beispiel „Alarm"-Signale bereits auf, bevor eine bedrohliche Situation entstanden ist.

Damit unsere Patienten schmerzfrei und in Ruhe genesen können, werden einige auch durch Medikamente in einen schlafähnlichen Zustand gebracht - die sogenannte Sedierung. Ihre Angehörige/ Ihr Angehöriger kann auch in diesem Zustand hören, fühlen oder auch riechen. Es hilft diesem Ihnen nahestehenden Menschen also, wenn Sie zum Beispiel ihr oder ihm freundlich zusprechen.

Übrigens werden des Öfteren auch stabile Patientinnen bzw. Patienten für kurze Zeit auf die Intensivstation verlegt, damit unsere Pfleger und Pflegerinnen sie leichter beobachten können. Auch das ist normal.

Manchmal ist der Aufenthalt für die Kranken und für die Angehörigen mit Schwerem verbunden. Auch da möchten wir Ihnen zur Seite stehen. Wenn Ihnen also Ermutigung, Trost oder praktische Hilfe gut täten, fragen Sie bitte einfach die betreuende Pflegekraft danach. Wir sind als Team der Intensivstation 1A gut mit dem Sozialdienst und der Seelsorge verbunden.

Wichtige Hinweise für Angehörige und Besucher

Zunächst ist es für Sie und für uns sehr hilfreich, wenn Sie im Familienkreis eine Kontaktperson als Ansprechpartner/in bestimmen, die wir mit Informationen versorgen und die diese dann an andere Angehörige weitergibt.

Damit wir alle Patientinnen und Patienten und somit auch die Ihnen Nahestehenden optimal behandeln und versorgen können, benötigen wir Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Daher haben wir einige Bitten an Sie, die Sie zum Schutz der Patienten auf unserer Station unbedingt beachten und einhalten müssen.

Hygiene

  • Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände VOR und NACH dem Besuch an dem dafür vorgesehenen Spender in der Eingangsschleuse und in jedem Patientenzimmer!
  • Bestimmte Infektionen zwingen uns gelegentlich zu sehr aufwändigen Hygiene- und Isolationsmaßnahmen. Sie werden in einem solchen Fall durch die betreuende Pflegekraft entsprechend informiert. Bitte beachten Sie diese Verhaltensregeln zu Ihrem und dem Schutz aller Patientinnen und Patienten unbedingt.
  • Aus hygienischen Gründen dürfen leider keine Blumen auf die Station mitgebracht werden. Hygieneartikel, Speisen und Getränke sollten mit uns abgesprochen werden.

Besuche

  • Unsere Patienten brauchen viel Ruhe und besonderen Schutz. Beachten Sie daher bitte unsere Besuchszeit von 15:00 bis 19:00 Uhr. Sollten diese Zeiten für Sie einmal nicht passen, sprechen Sie uns bitte an. Zwischendurch gibt es immer wieder ärztliche Visiten, und bestimmt ist es Ihnen klar, dass Notfälle, Untersuchungen oder Pflegemaßnahmen Vorrang haben – auch während der Besuchszeit. Dann ist das Wartezimmer der richtige Ort für Sie, bevor Sie nach Absprache dann wieder zu Ihrem Nahestehenden ins Zimmer gehen.
  • Wenn Sie auf die Station kommen, fragen Sie bitte zunächst das Pflegepersonal, ob Ihr Angehöriger oder Ihre Angehörige gerade besuchsbereit ist. Sollten Sie vorübergehend das Zimmer nicht betreten dürfen, gehen Sie bitte zurück ins Wartezimmer - aus Rücksicht auf die Intimsphäre aller Patientinnen und Patienten!
  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es der Gesundheitszustand von Mitpatienten und deren Behandlung nicht immer zulässt, dass Sie Ihre Angehörigen trotz Besuchszeit aufsuchen können.
  • Besuch ist wichtig – und auch immer etwas anstrengend für Patienten. Bitte achten Sie darauf, dass maximal 2 Personen zur selben Zeit als Besucher am Bett Ihrer/s Angehörigen sind. Mehr sind eine Überforderung.
  • Einige unserer Patientinnen und Patienten haben schwere Infektionen. Wir bitten Kinder und abwehrgeschwächte Personen zu ihrem eigenen Schutz, Angehörige erst auf der regulären Pflegestation zu besuchen und die Intensivstation nicht zu betreten. 

Sonstiges

  • Wertgegenstände und umfangreiches Gepäck: Wir sind auf der Intensivstation auf besondere Unterstützung spezialisiert und brauchen dafür jeden Platz. Daher können wir Wertvolles oder Sperriges nicht unterbringen. Bei Bedarf sprechen Sie hierzu mit der betreuenden Pflegekraft.
  • Die Behandlung der Patientinnen und Patienten hat absoluten Vorrang. Das werden Sie schnell verstehen. Daraus ergibt sich, dass Sie für Gespräche mit Ärztinnen oder Ärzten manchmal etwas warten müssen. Selbstverständlich können Sie einen Gesprächstermin vereinbaren.

Wir arbeiten hier rund um die Uhr. Für Fragen und Regelungen im Einzelfall sprechen Sie uns bitte einfach an, wir klären das.

Die Gesundung und Betreuung der Patienten und Patientinnen hat bei uns immer die erste Priorität – das liegt uns im Interesse aller am Herzen.

Station 1C Kardiologie

Auf der Station 1C am Standort Soltau des Heidekreis-Klinikums werden überwiegend Patientinnen und Patienten der Kardiologie versorgt. 

Der stationäre Aufenthalt

Die Station verfügt über 35 Betten, welche sich in Einbettzimmer, Zweibettzimmer und Dreibettzimmer aufteilen. An acht Plätzen ist eine Telemetrie zur kontinuierlichen Überwachung des Herzrhythmus möglich. Weitere Informationen rund um Ihren Aufenthalt im Heidekreis-Klinikum sowie eine hilfreiche Checkliste finden Sie hier.

Versorgung und Betreuung

Unser Team besteht aus Ärzten sowie aus qualifiziertem Pflege- und Servicepersonal, darunter ausgebildete Experten in den Bereichen Demenz, Diabetes, Wundversorgung sowie Praxisanleitung. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen erweitern wir zudem stetig unser Fachwissen insbesondere im Bereich der Kardiologie

Unterstützt von einem elektronischen Terminvergabesystem gewährleisten die Stationssekretärinnen den strukturierten Ablauf von Untersuchungen, Behandlungen und vielen weiteren Vorgängen auf der Station. Eine Servicekraft nimmt täglich Ihre Essenwünsche auf. Fachübergreifend arbeitet die Station mit dem Katheterlabor, der Funktionsdiagnostik und der Intensivstation zusammen.

Unsere Patientinnen und Patienten leiden z. B. an folgenden Krankheitsbildern

  • Brustenge (Angina Pectoris)
  • Koronarer Herzkrankheit (KHK)
  • Akutem Herzinfarkt
  • Luftnot
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzklappenfehlern
  • Wasseransammlungen in den Beinen und in der Lunge
  • Herzstolpern und Herzrasen
  • Langsamem Herzschlag
  • Anfallsweiser Bewusstlosigkeit (Synkopen)

Nach Ihrer Entlassung als Patientin oder Patient werden Sie durch unsere klinikinterne Apotheke für den darauffolgenden Tag mit Medikamenten oder anderen Arzneimitteln versorgt: Bei Entlassungen am Nachmittag, bekommen Sie mittwochs bis Donnerstagmittag sowie freitags, samstags und sonntags bis Montagmittag Ihre angeordneten Medikamente. Bei Entlassung erhalten Sie außerdem einen Arztbrief mit Medikationsempfehlungen.

Besuchszeiten und Visiten

Besuche auf der Station sind von 8:30 Uhr bis 20:00 Uhr möglich. Gegebenenfalls kann es zu Unterbrechungen durch Mittagsruhe oder anstehende Untersuchungen kommen.

Die ärztliche Sprechstunde findet von 14:30 bis 15:30 Uhr statt.

Station 2A Innere Medizin, Schlaganfallbehandlung und Diabetologie

Auf der Station 2A am Standort Soltau des Heidekreis-Klinikums werden Patientinnen und Patienten mit internistischen Erkrankungen, Schlaganfällen und Zuckerkrankheit versorgt. Im Folgenden finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Station und den Aufenthalt.

Der stationäre Aufenthalt

Unsere Station verfügt über insgesamt 34 Betten, davon ein Palliativzimmer. Die Patientinnen und Patienten werden überwiegend in 2-Bettzimmern, welche über behindertengerechte Sanitäranlagen mit Dusche verfügen, untergebracht. Für alle Patientinnen und Patienten stehen zusätzlich zwei Duschen in einem separaten Raum zur Verfügung. Jedes Zimmer besitzt jeweils einen Fernseher und Telefonanschlüsse an allen Betten. Auf der Station befindet sich außerdem ein Aufenthaltsraum, der von Patientinnen und Patienten sowie ihren Besuchern genutzt werden kann. Eine Servicekraft nimmt täglich Ihre Essenwünsche auf.

Weitere Informationen rund um Ihren Aufenthalt im Heidekreis-Klinikum sowie eine hilfreiche Checkliste finden Sie hier.

Versorgung und Betreuung

Unsere Pflegekräfte arbeiten nach dem Prinzip der Bereichspflege. Das bedeutet, dass Sie als Patientin oder Patient während ihres Aufenthaltes jederzeit einen festen Ansprechpartner haben, an den Sie sich wenden können.

Die Station 2A arbeitet eng mit anderen Berufsgruppen, wie den Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und dem Sozialdienst zusammen.

Das Team der Station wird außerdem durch zwei Diabetesberaterinnen unterstützt, die eine differenzierte Therapieplanung für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 durchführen. Sie betreuen und beraten die Diabetiker während ihres Aufenthaltes und bieten bei Bedarf auch Einzelschulungen an.

Eine Wundexpertin stellt die optimale Versorgung der Wunden unter modernen Qualitätsprinzipien sicher.

Für das Aufnahme- und Entlassungsmanagement ist wochentags eine Stationssekretärin zuständig.

Besuchszeiten und Visiten

Die Besuchszeit auf der Station 2A ist ganztätig, kann aber unter Umständen durch Untersuchungen oder Therapien unterbrochen werden. Die Visiten finden in der Regel montags bis freitags ab 9:00 Uhr statt.

Beim Anklicken dieser Stichwörter finden Sie weitere Informationen zum Thema: