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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Palliativstation erhält Spende als Dankeschön

Mittwoch, 30. November 2016

Auf der Palliativstation des Heidekreis-Klinikums Walsrode kümmert sich ein speziell geschultes Fachpersonal um Menschen mit einer weit fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Angehörige einer Patientin dankten nun dem Palliativ-Team durch die Übergabe einer Spende für die entgegengebrachte Fürsorge.

Heike Heuer ist dem Team der Palliativstation noch immer gut in Erinnerung. Sie hat sich auf der Station trotz ihrer Situation stets wohl und umsorgt gefühlt. Gern hielt sie sich auf dem Balkon oder bei schlechterem Wetter in der Sitzecke auf. Ihre Familie wollte nun der Palliativstation als Dankeschön für die fürsorgliche Pflege und einfühlsame Zuwendung eine Spende zukommen lassen, durch die Heike Heuer auch in Erinnerung bleiben würde. Zusammen mit Katharina Winkelmann, Stationsleitung der Palliativstation, sprachen die Angehörigen verschiedene Ideen ab. Es wurden schließlich zwei rote Drehsessel, die auch hygienisch einfach sauber zu halten sind, für die Gestaltung einer neuen Sitzecke angeschafft. Familie Heuer finanzierte die Spende aus der Unterstützung von Trauerkarten und ihrer Privatkasse. Das Möbelunternehmen, Möbelhaus Porta in Altwarmbüchen, zeigte sich zudem sehr entgegenkommend mit dem Preis, als es von der Verwendung der Sessel erfuhr. Das Team der Palliativstation freut sich sehr über die neue Sitzecke und dankt Familie Heuer herzlich.

2008 wurde die Palliativstation als Teil der Inneren Abteilung am Standort Walsrode eingerichtet. Sie beinhaltet acht wohnlich gestaltete Einzelzimmer, eine Wohnküche und einen großen Balkon. Das therapeutische Team besteht aus in Palliativ Care ausgebildeten Krankenschwestern, Ärzten, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Musiktherapeuten, Psychologen und Hospizhelfern. Angehörige und Freunde werden in einem ganzheitlichen Behandlungskonzept mit einbezogen. Das oberste Ziel der Palliativstation ist es, das körperliche und seelische Leid dieser Patienten zu lindern und wenn möglich, soweit zu stabilisieren, dass sie ihre letzten Momente in ihrer heimischen Umgebung verbringen können.

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