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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Herzwochen 2017 lockten zahlreich Interessierte ins Heidekreis-Klinikum Soltau.

Mittwoch, 01. November 2017

Am Mittwoch, dem 1. November, veranstaltete das Heidekreis-Klinikum gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung eine Vortragsreihe im Rahmen der bundesweit stattfindenden Herzwochen. Unter dem Motto „Das schwache Herz" referierten die Ärzte der Medizinischen Klinik Soltau vor einem interessierten und zahlreich erschienenen Publikum.

Zwischen 15 und 17 Uhr konnten sich Patienten mit Herzproblemen, aber auch alle Interessierten, zum Thema Herzschwäche in einer Vortragsreihe unter der Leitung von Chefärztin Dr. med. Andrea Pomarino informieren. Die Chefärztin der Medizinischen Klinik Soltau begrüßte ca. 140 Gäste in der Cafeteria des Klinikums.

Anschließend eröffnete die Oberärztin Wiebke Thymm die Vortragsreihe mit ihrem Thema „Was ist chronische Herzschwäche und ist sie vermeidbar? Die Ursachen erkennen". Über die Funktionsweise eines gesunden Herzens erläuterte sie, inwiefern eine Herzschwäche eine nachweisbare Funktionsstörung ist und in welchen Formen sie auftreten kann. Thymm erklärte, welche Anzeichen ein schwaches Herz bei alltäglichen körperlichen Belastungen zeigen kann. „Ursachen und Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen, kann helfen, der Erkrankung vorzubeugen und einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen zu nehmen.", so Thymm.

Dr. med. Volker Wiechern, leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik Soltau, informierte im Anschluss zum Thema „Medikamente: Wirkungen und Nebenwirkungen, wichtige Kontrollen und CRT". Er ging in seinem Vortrag auf die Medikamente ein, die bei einer Herzschwäche zum Einsatz kommen oder diese verschlechtern. Dabei zeigte er auf, mit welchem Risiko eigenmächtiges Absetzen verordneter Medikamente verbunden ist und welche Bedeutung Dosierung und Kontrollen haben. „Auch bei richtiger Dosierung ist auf Nebenwirkungen zu achten", sensibilisierte Wiechern seine Zuhörer. Weiterhin erläuterte er, wann eine sogenannte Resynchronisationstherapie mit einem speziellen Schrittmacher (CRT) in Betracht kommt.

Im Schlussvortrag „Leben mit Herzschwäche - was kann ich tun?" erklärte Chefärztin Dr. med. Andrea Pomarino, wie man den eigenen Alltag mit einer Herzschwäche am besten meistern kann und räumte einige Vorurteile aus dem Weg. Sie ging auf die Behandlungsmöglichkeiten ein, die es von medizinischer Seite gibt, zeigte aber auch auf, was der Patient selbst tun kann, um eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes zu erreichen. „Ein gesunder Lebensstil, das Ausschalten von Risikofaktoren und eine konsequente Einnahme von Medikamenten sind für einen Therapieerfolg wichtig.", fasst Pomarino zusammen. „Aufmerksamkeit lohnt sich. Es ist wichtig, auf Warnzeichen zu achten."

Die Besucher stellten den Experten zahlreich ihre Fragen. Einhard Wichmann, Regionalbeauftragter der Deutschen Herzstiftung für Celle und den Heidekreis, stellte die Arbeit der Deutschen Herzstiftung vor und stand ebenfalls für Fragen zur Verfügung.

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