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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

CDU-Landtagsabgeordnete zu Gast im Heidekreis-Klinikum Walsrode

Mittwoch, 29. August 2018

Gemeinsam mit fünf weiteren CDU-Landtagsabgeordneten des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Landrat Manfred Ostermann, dem CDU-Kreisvorsitzenden Gerd Engel und dem Fraktionsvorsitzenden Hermann Norden besuchte Gudrun Pieper das Heidekreis-Klinikum in Walsrode.

Geschäftsführer Dr. Christof Kugler informierte die Anwesenden über Patientenfallströme und zukünftige Strukturen, die leitenden Apotheker Klaus Meier und Claus Roland über patientenindividuelle Arzneimittelversorgung. Ebenso gehörte eine Führung durch die psychiatrische Tagesklinik mit dem Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. Rahul Sarkar, und durch die Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit Schulleiterin Ulrike Kempe zum Programm.

Natürlich war auch der Neubau des Heidekreis-Klinikums Thema des Besuchs. „Ein zentraler Neubau ist schon lange im Gespräch. Doch erst jetzt werden für ein solches Vorhaben auch Gelder seitens des Landes bereitgestellt", so Pieper. Dr. Kugler wies auf den weiter notwendigen Ausbau von ambulanten Versorgungsangeboten an beiden Standorten hin. „Schon in den vergangenen Jahren wurde immer deutlicher, dass ein Strukturwandel hin zu ambulanter Versorgung entsteht. Bereits über 70 Prozent der Patienten, die mit dem Rettungswagen zum Klinikum gebracht werden, können ambulant versorgt werden."

Auch die Apotheker Meier und Roland haben die Möglichkeit gefunden, mit den Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen. Das Land Niedersachsen hat die Krankenhäuser zur Einstellung von Apothekern verpflichtet, auf 300 Betten kommt ein Apotheker. Ein Schritt in die richtige Richtung, finden Meier und Roland, doch um mehr als nur Logistikarbeit zu leisten, bedarf es noch mehr Personal. Pieper spricht zudem auch die Nachwuchsprobleme an sowie die Mortalitätsrate, die weiter im Fokus bleiben muss.

Dr. Sarkar führte durch die Psychiatrische Tagesklinik, die seit Anfang des Jahres ihren Platz im Gesundheitszentrum hat, in der beispielsweise Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen therapiert werden. Die Tagesklinik kann nun mit sehr viel großzügigeren und helleren Räumlichkeiten der steigenden Nachfrage standhalten. Eine Etage tiefer zeigte Ulrike Kempe den CDU-Mitgliedern die Gesundheits- und Krankenpflegeschule. Neben der Vollzeitausbildung wird auch eine Teilzeitausbildung angeboten, die gerne von jungen Eltern, aber auch Migranten, deren Deutsch noch verbessert werden muss, angenommen wird. Sowohl Kempe als auch die Landtagsabgeordneten sehen ein großes Problem in der sinkenden Text- und Sprachkompetenz sowie dem politischen Interesse bei den heutigen Schulabgängern.

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