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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Zwölf Jahre eine „Grüne Dame“

Dienstag, 04. September 2018

Rita Lüders-Marschewski gibt die Leitung der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe e.V. an Birgit Anger ab.

„Rita, möchtest du nicht die Leitung der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe übernehmen?" So oder ähnlich muss es geklungen haben, als die damalige Ehrenamtliche Rita Lüders-Marschewski im Herbst 2006 das Angebot erhalten hat. Für sie selbst kam die Frage komplett unerwartet bei einem Teamausflug am Grundlosen See. Manchmal sind eben die spontansten Ideen, die besten Ideen. Nach mittlerweile zwölf Jahren als Leiterin der Evangelischen Krankenhaushilfe im Heidekreis-Klinikum in Walsrode verabschiedete Lüders-Marschewski sich nun in den Ruhestand.

Sowohl der Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums, Dr. Christof Kugler, als auch Superintendent Ottomar Fricke und Klinikseelsorgerin Maike Becker-Petzold bedankten sich herzlich für die geleistete Arbeit von Lüders-Marschewski. „Der Wert Ihrer Arbeit lässt sich nicht in Zahlen bemessen, sondern ist im Herzen spürbar", formulierte es Fricke. Becker-Petzold schließt sich ihm an, „sie haben so viel Dank – ohne es je beabsichtigt zu haben – für Ihre Arbeit erhalten, Sie haben ein Für- und Miteinander geschaffen." Kugler nahm die „Staffelübergabe" vor. Er dankte der Leiterin der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe und Patientenfürsprecherin für ihre langjährige Tätigkeit im Heidekreis-Klinikum und begrüßte ihre Nachfolgerin Birgit Anger als „ein Teil des Klinikums". Es sei immer schwieriger Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, so Kugler. „Umso mehr freut es mich, dass es im Heidekreis-Klinikum ein solch tolles Team hinter den Kulissen gibt." Verstärkung könne das Team immer gebrauchen, da sind sich Rita Lüders-Marschewski und Birgit Anger einig. So wünscht sich Lüders-Marschewski zu ihrem Abschied nichts sehnlicher als neue Ehrenamtliche für ihre „Grünen Damen und Herren". „Wir haben Zeit für die Patienten, wir hören zu, kaufen ein oder organisieren ein Patiententelefon. Oder wir sitzen da und halten die Hand der Patienten, schenken Zuwendung und Nähe. Vielleicht finden sich neue Ehrenamtliche, die ein paar Stunden in der Woche Zeit haben und mein ehemaliges Team in der Klinik unterstützen."

Wie eine kleine Familie wirken die Ehrenamtlichen mit ihren charakteristischen grünen Kitteln, so ist auch der Abschied aus der vertrauten Umgebung für Lüders-Marschewski schwer. In Erinnerung bleiben ihr nicht nur ihre „Grüne Familie", sondern auch die ganz unterschiedlichen Patienten, die sie in ihrer Zeit im Heidekreis-Klinikum kennenlernen durfte.

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