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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Raumordnungsverfahren für den Neubau des Heidekreis-Klinikums wird eingeleitet

Montag, 11. Februar 2019

Der Startschuss ist gefallen! Anfang März übergibt das Heidekreis-Klinikum offiziell die Unterlagen für die Durchführung der Antragskonferenz zum Raumordnungsverfahren (ROV) an den Landkreis. Gegenstand dieses Verfahrens sind insgesamt sieben Standortkulissen für den modernen Klinikneubau.

Das Raumordnungsverfahren (ROV) ist die erste Stufe im Genehmigungsverfahren für den Neubau. Landrat Manfred Ostermann: „Ich freue mich, dass das Gemeinschaftsprojekt zentrales Gesamtklinikum für den Heidekreis jetzt startet. Das Raumordnungsverfahren ist eine behördeninterne Prüfung vor dem eigentlichen Planungsverfahren. Die ermittelten sieben möglichen Standortbereiche für ein Klinikum mit 370 Betten liegen in Soltau, Walsrode, Bad Fallingbostel und Dorfmark."

Diese sieben Standorte wurden während des letzten halben Jahres im Auftrag der Heidekreis-Dienstleistungsgesellschaft mbH, dem Tochterunternehmen der Heidekreis-Klinikum GmbH, durch das renommierte „LandschaftsArchitekturbüro Georg von Luckwald" und die Beratungsgesellschaft „Archimeda" ausgewählt.

Hermann Norden, Aufsichtsratsvorsitzender des Heidekreis-Klinikums erklärt: „Bei jeder Fläche wurde überprüft, ob diese planungsrechtlich so liegt, dass eine Bebauung mit diesem Projekt überhaupt zulässig wäre. Zudem haben wir uns auf ein Gebiet im Heidekreis geeinigt, in dem mindestens 85% aller Bewohnerinnen und Bewohner des Heidekreises das neue Klinikum innerhalb von 30 Minuten erreichen können. Aufgabe des weiteren Verfahrens ist es, nun diejenigen auszuwählen, die am besten für den Neubau des Heidekreis-Klinikums geeignet sind."

Das ROV, welches auch eine Prüfung der Umweltverträglichkeit umfasst, soll in diesem Jahr mit der Erarbeitung von Fachgutachten vorbereitet und im Jahr 2020 unter Beteiligung der Öffentlichkeit ergebnisoffen durchgeführt werden. Den Abschluss bildet, etwa im Herbst 2020, die sogenannte „landesplanerische Feststellung". Als Ergebnis werden voraussichtlich ein bis drei Standorte benannt, welche sich bevorzugt für den Klinik-Neubau eignen und die Grundlage für die weitere Planung bilden.

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