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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

Baumaßnahmen am Standort Walsrode

Freitag, 23. August 2019

Wir wollen bis zum Neubau zukunftsfähig bleiben, deshalb bauen wir jetzt am Standort Walsrode.

„Was passiert denn da?", mag sich momentan der ein oder andere, der am Heidekreis-Klinikum am Standort Walsrode vorbei geht, fragen. Denn es haben Einrüstarbeiten am Krankenhaus begonnen (siehe Foto links). Grund dafür ist eine Erweiterung der Intensivstation in der dritten Etage und die Schaffung eines dritten Kreißsaals in der zweiten Etage des Krankenhauses.

In der Geburtshilfe des HKK gab es dieses Jahr bereits viele „Kleine Wunder": Allein im Juli kamen 127 Kinder im Heidekreis-Klinikum zur Welt. „Ein Rekord", freut sich Geschäftsführer Dr. Rogge. „Die Erweiterung auf drei Säle ist notwendig, weil wir aufgrund der massiv gestiegenen Geburtenzahlen sonst an unsere räumlichen Kapazitäten stoßen – und wir möchten keinesfalls Schwangere abweisen müssen. Schließlich können nur in unserem HKK echte Heidjer geboren werden!"

Die Baumaßnahmen auf der Intensivstation sind wiederum notwendig, da das Heidekreis-Klinikum vermehrt komplexe Operationen, insbesondere in der Allgemein- und Viszeralchirurgie durchführt. Komplizierte, große chirurgische Eingriffe führen oft dazu, dass die Patienten im Anschluss auf die Intensivstation gelegt werden müssen, um das Bestmögliche für die Patientensicherheit zu tun.
Alle Umbaumaßnahmen sollen bis spätestens Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Die Baukosten werden sich voraussichtlich auf insgesamt 3,1 Mio. Euro belaufen, davon werden 2,9 Mio. Euro vom Land Niedersachsen getragen. Carsten Franck, Technischer Leiter erklärt: „Dann halten wir auf der Intensivstation 16 Betten vor. Grundsätzlich wird es nach der Umbauphase nur noch Zweibettzimmer für unsere Intensivpatienten in Walsrode geben. Durch diese Maßnahme wird nicht nur der Komfort für Patienten und Besuchende erhöht, sondern wir kommen auch den vorgegebenen Qualitätsstandards bezüglich der vorgeschriebenen Zimmergröße des Gesetzgebers nach."

Damit die Staub- und Schmutzbelastungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich gehalten werden, „wird die gesamte Baustelle grundsätzlich von außen, also über das Gerüst, versorgt", so Carsten Franck. „Zudem wird es Staubschutzwände geben und Türen werden mit Folien verklebt." Bauen macht immer Lärm, das wird sich leider auch im Heidekreis-Klinikum nicht vermeiden lassen, wir bitten unsere Patienten und Besucher um Verständnis.

Dr. med. Achim Rogge: „Von diesen Baumaßnahmen werden unsere Patienten enorm profitieren. Zudem ist die Aufstockung des Kreißsaals und die Erweiterung von Intensivbetten ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der stationären Versorgung der Bürgerinnen und Bürger des Heidekreises bis zum Umzug in ein neues Gesamtklinikum."

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