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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

HKK wechselt Februar 2021 den Laborpartner

Donnerstag, 19. November 2020

Heidekreis. Das Heidekreis-Klinikum wechselt zum 1. Februar 2021 zu LADR Laborverbund Dr. Kramer & Kollegen, um weiterhin vor Ort Laborleistungen für das HKK und darüber hinaus sicherstellen zu können und damit verbundene Arbeitsplätze zu erhalten.

Das langfristig geplante Projekt wurde erstmals im Herbst 2019 angeregt, da es für einen sicheren und reibungslosen Ablauf in einem Labor wichtig ist, dass jederzeit die Fachkompetenz eines Laborarztes in Anspruch genommen werden kann. Um dem großen Mangel an Laborärzten entgegenzuwirken, ist die Zusammenarbeit mit großen Laborbetreibern sinnvoll und üblich. Dr. med. Achim Rogge, Geschäftsführer HKK: „LADR verfügt über rund 170 solcher Fachärzte, mit einer hohen Expertise. Außerdem kann das Labor mit dem Wechsel zu LADR auch von niedergelassenen Ärzten im Heidekreis und auch von unseren MVZs mit genutzt werden."

LADR hatte sich in einer im Februar 2020 gestarteten europaweiten Ausschreibung, die das HKK gemeinsam mit dem AKH Celle und dem Klinikum Peine durchführte, gegen letztlich zwei weitere Mitbewerbende durchgesetzt.

Mit dem Wechsel verbunden ist eine Überleitung des Laborpersonals zu LADR, Arbeitsort und -platz bleiben von dieser Veränderung unberührt, da das Labor im HKK an beiden Standorten verbleiben wird.

Dr. med. Achim Rogge, Geschäftsführer HKK: „Es war der Geschäftsführung und dem Betriebsrat wichtig, dass wir einen starken, verlässlichen Partner mit gutem Ruf in der Branche für uns finden, der unsere Laboreinrichtung am Standort Soltau weiter nutzt – und alle Beschäftigten des Labors übernehmen möchte." Die Wahl fiel hauptsächlich auf die Firma LADR, da sie die mitarbeiterfreundlichsten Konditionen angeboten hat. So übernimmt LADR alle Labormitarbeitenden, ohne von der Kündigungsoption nach einem Jahr nach Betriebsübergang (§613 a BGB) Gebrauch zu machen. Ansprüche aus der Altersvorsorgeeinrichtung des öffentlichen Dienstes VBL bleiben mit allen Anwartschaften vollumfänglich erhalten; allerdings können diese aber für die Zukunft von LADR nicht weitergeführt werden, da die LADR nicht selbst dem Tarifvertrag TVöD-VKA angehört. Die Tariferhöhung, die für April kommenden Jahres zur Anwendung kommt, wird hingegen auch an die Labormitarbeitenden ausgegeben.

Außerdem, so Geschäftsführer Dr. Rogge, könne LADR optimale Patientensicherheit bei schnellen Laborergebnissen garantieren und wolle den Laborstandort Soltau mit neuesten labordiagnostischen Geräten ausstatten.

Anke Wolters-Rengstorf, Vorsitzende des Betriebsrates: „Der Betriebsrat ist jederzeit von der Geschäftsführung über den geplanten Betriebsübergang informiert worden.

Auch war unserer Kenntnis nach die Leitung und Stellv. Leitung des Labors von Anfang an in alle Projekte involviert. Nach Meinung des Betriebsrates wurde eine sozialverträgliche Lösung gefunden. Uns war als Betriebsrat besonders wichtig, dass alle Kolleginnen und der Kollege des Labors vom neuen Arbeitsgeber mit der Standortsicherung Soltau bzw. Walsrode. übernommen werden. Die Verträge unserer Mitarbeitenden (Stand 31.1.2021) bleiben bestehen. Die Rentenansprüche aus der VBL bleiben erhalten, werden aber nicht fortgeführt, da der neue Arbeitgeber nicht kommunal sondern privat ist."

Pressekontakt:

Nina Bernard
Pressesprecherin Heidekreis-Klinikum
Oeninger Weg 30
29614 Soltau

Telefon: 05191 602-3202
E-Mail: nina.bernard@heidekreis-klinikum.de



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