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Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universität Hamburg

„Wir haben die richtige Entscheidung getroffen“

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Cohrs & Söder Bestattungen verzichten auf Weihnachtspräsente und spendeten 500 Euro an die Palliativstation des Heidekreis-Klinikums

In den vergangenen Jahren erhielten die Mitarbeiter und Geschäftspartner des Traditionshauses Cohrs & Söder Bestattungen eine kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten. „Wir haben mit den Mitarbeiten gesprochen und sie gefragt, was sie von der Idee halten, wenn das für die Präsente verwendete Geld in diesem Jahr an eine soziale Einrichtung in der Region gespendet werden würde.", erzählte Inhaber Christoph Köpcke. „Unsere Mitarbeiter haben unseren Vorschlag gern angenommen und hatten sofort die Idee, dass das Geld an die Palliativstation gehen könnte. Da ich bisher von meinen Kunden und Mitarbeitern durchweg positives Feedback über die Palliativstation bekommen habe, fiel uns diese Entscheidung allen sofort ganz leicht", so Köpcke. 500 Euro wurden auf das Spendenkonto der Station überwiesen.

Im Team um den Leitenden Arzt Dr. med. Roland Heitmann und der stellvertretenden Stationsleitung Katrin Handschack war die Freude über die Spende groß. Herr Dr. Heitmann erklärt, wofür die Spenden verwendet werden: „Leider wird nicht jede Therapie von den Krankenkassen bezahlt, wie zum Beispiel die Musik- und Kunsttherapie. Auch die Fachweiterbildung und die Fortbildung der Mitarbeiter in „Palliativ-Care" werden so unterstützt." Ebenso wird spezielles Mobiliar von Spendengeldern gekauft. „Dank dieser zusätzlichen finanziellen Mittel können wir den Patienten auf der Station eine wohnliche Atmosphäre schaffen.", freut sich Katrin Handschack.

Neben der Spendenübergabe gab es auch einen intensiven Austausch über Gemeinsamkeiten, arbeiten doch beide Partien eng mit trauernden Angehörigen zusammen. Auch mit dem Tod werden sie regelmäßig konfrontiert. Katrin Handschack erklärt, wie auf der Palliativstation mit diesen Themen umgegangen wird: „Wir haben einmal im Monat eine Supervision, an der auch unsere Psychologinnen und die Klinikseelsorgerin teilnehmen. So können wir uns gut untereinander austauschen und gegenseitig unterstützen." Das therapeutische Team besteht aus in Palliativ Care ausgebildeten Krankenschwestern, Ärzten, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern, Seelsorgern, Musik- und Kunsttherapeuten, Psychologen und Hospizhelfern.

Es sei gut zu wissen, wo die Spenden hingehen und Christoph Köpcke ist sich nach dem intensiven Gespräch mit den Mitarbeitenden der Palliativstation sicher, dass sie an der richtigen Stelle gelandet sind: „Das Geld wird auf der Palliativstation viel dringender gebraucht. Außerdem verdient die wertvolle Arbeit, die hier Tag und Nacht geleistet wird, anerkannt und unterstützt zu werden. Wir haben definitiv die richtige Entscheidung getroffen."

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