Moderne Gefäßchirurgie kann Leben retten
Minimal-invasive Gefäßmedizin im Fokus: Dr. Godina informiert in der Volkshochschule (VHS) Walsrode über aktuelle Behandlungsverfahren im Heidekreis-Klinikum.
Walsrode. In Deutschland werden jährlich etwa 15.000 bis 20.000 neue Bauchaortenaneurysmen diagnostiziert. Unbehandelt kann die krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader lebensbedrohlich werden. Moderne gefäßchirurgische Verfahren ermöglichen heute jedoch eine deutlich schonendere und sichere Therapie.
Eine der schonendsten Behandlungsformen ist die endovaskuläre Aortenaneurysma-Stentgraft-Therapie (EVAR). Dieses minimalinvasive Verfahren wird insbesondere bei Patientinnen und Patienten über 65 Jahren eingesetzt, für die offene Operationsverfahren mit einem erhöhten Risiko verbunden sein können. Der Eingriff erfolgt über die Leistenarterien, also ohne große Bauchschnitt-Operation. Die Vorteile: geringere Komplikationsraten, kürzere Krankenhausaufenthalte und eine deutlich verkürzte Rehabilitationszeit.
Dr. Godina, Sektionsleiter Gefäßchirurgie am Heidekreis-Klinikum, stellt in einem gut verständlichen Vortrag die endovaskuläre Versorgung des Bauchaortenaneurysmas vor. Er erläutert aktuelle Therapierichtlinien, Indikationsstellungen sowie die Weiterentwicklung der Technik und zeigt auf, wie moderne Gefäßchirurgie heute die Patientensicherheit erhöht und Behandlungsergebnisse nachhaltig verbessert. Gern beantwortet er auch persönliche Fragen.
Termin: Mittwoch, 11. März, 19:00 Uhr
Ort: Volkshochschule, Kirchplatz 4, 29664 Walsrode
Die VHS bittet um Anmeldung über ihre Website www.vhs-heidekreis.de oder telefonisch unter 05161 / 94 88 80.
Foto Dr. Ovidiu Godina, Sektionsleiter Gefäßchirurgie am Heidekreis-Klinikum
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